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 der Lebenslauf
Translife Offline



Beiträge: 56

23.06.2013 16:22
RE: Was sich weiter getan hat Thread geschlossen

Hallo ihr lieben,

nun möchte ich hier mal erzählen was sich in den beiden Monaten getan hat, seit meinem letzten Eintrag hier.

Langsam kann ich alles von dem ich immer geträumt habe als "erledigt" abhaken, und werde daher immer glücklicher - wenn nur DAS familiäre Problem nicht wäre, näher gehe ich hier nicht darauf ein, weil ZU persönlich, ich bitte diesbezüglich um Verständnis.

Das wichtigste ist geschafft: Ich habe vorm Amtsgericht München meine Vornamesänderung durch und bin jetzt auch ganz offiziell die Yvonne!

Nun gilt es alles andere was damit zusammenhängt zu ändern: Personalausweis, Fahrzeugpapier (Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief), Krankenkassenkarte, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungszeugnisse etc. (Übrigens: Zu letzteren: Wir haben das Recht dass die Zeugnisse "umgeschrieben" werden, sprich der Arbeitgeber M U S S es machen, egal wie lange ihr schon aus dem Betrieb seid, oder ob ihr im Streit auseinander gegangen seid. Ich habe mich da diesbezüglich vorher bei einem RA erkundigt.) Habe nun das alles auch in die Wege geleitet, den dann kann ICH beim nächsten Termin im Jobcenter Druck auf die ausüben. Denn die letzten paar Mal hatte ich nach dem Gespräch schon das Gefühl dass sie es sich etwas einfach gemacht haben. Sie meinten da schon immer das dass jetzt nicht einfach wäre, denn offiziell noch der Markus, aber eigentlich doch schon die Yvonne, da tun auch sie sich schwer. Jetzt können sie nicht mehr aus, denn jetzt bin ich auch offiziell die Yvonne. Jetzt müssen sie mir auch Angebote unterbreiten, wo nur eine Frau vermittelt werden darf.

Mit der offiziellen VÄ stehen mir auch die Gutachten der beiden Psychotherapeuten zur Verfügung die das Amtsgericht von denen angefordert hat, und damit kann ich auch weitere andere Schritte einleiten, wie z. B. Kostenübernahme der Barthaarepilation bei der KK, und später dann die Brustvergrößerung.

2 weitere sehr, sehr schöne Tage durfte ich auch noch erleben. Zum einen den Dienstag, 30. April. Denn da habe ich mich mit dem Jared (Admin hier) getroffen. Nicht nur, dass er mir dabei geholfen hat mir einen meiner sehnlichsten Lebensträume zu erfüllen (v. a. die Geduld die er dabei zeigte, allen Respekt nochmal, denn ich habe mir schon die Zeit genommen die ich brauchte, habe aber dann doch DAS Dirndl gefunden, das ich gesucht habe).

Zum anderen haben wir uns dann noch sehr viel Zeit genommen, uns genauer kennen zu lernen, sondern auch noch das eine oder andere TS-spezifische Problem zu besprechen.

Ich bin dem Herrn Dittmar, was unser beider Psychotherapeut ist, sehr dankbar, dass er den Kontakt zwischen uns hergestellt hat. Ich habe nur eine Angst, dass es irgendwann wieder so Enden könnte, wie mit den vielen anderen "Freunden" auch die ich während meines "Weges" kennen gelernt habe, und diese Freundschaft" von jetzt auf sofort wieder zu Ende. Deshalb, lieber Jared, hier nochmals meine Bitte: Bevor das auch bei dir der Fall ist, melde dich bei mir (egal auf welcher Art) und gib mir Bescheid was ich dann falsch mache. Denn du bist wirklich so etwas besonderes. Du strahlst so eine Wärme und Geborgenheit aus wie noch niemand (meine Eltern natürlich ausgenommen). Ich will auch die nicht wieder verlieren.

Der 2. sehr, sehr schöne Tag, war ein paar Tage später: Samstag, 04. Mai. Da ich jetzt endlich im Besitz MEINES ERSTEN EIGENEN Dirndls war, habe ich das auch ausgenützt und bin Abends nach Passau in die Maidult gefahren. Damit habe ich mir auch einen weiteren Lebenstraum erfüllt, worum ich alle anderen bisher immer beneidet habe. Ich bin als Frau in einem Dirndl in einem Bierzeit auf der Bierbank gestanden und habe mitgefeiert! Ich habe, was ich nicht für möglich gehalten habe, auch viele Komplimente bekommen. Eine "Klofrau" meine sogar, wenn sie mich nicht mit jemand anderes reden gehört hätte, hätte sie mich glatt für eine "normale" Frau gehalten. Natürlich bin ich vorher noch beim Friseur gewesen und habe mir auch eine passende Frisur machen lassen. Geschminkt habe ich mich selber (soweit ich es kann, wird aber sicher nicht SO schlecht gewesen sein).

Also wenn da nicht die familiäre Sache wäre, die mich schon sehr belastet, wäre ich sowas von ein glücklicher Mensch, denn es werden jetzt Träume war, ich hätte nie gedacht, dass das tatsächlich möglich ist. Aber gerade aus diesen Erlebnissen und Glücksgefühlen ziehe ich die nötige Kraft die ich jetzt brauche.

So, das war es jetzt auch wieder in aller "kürze".

Viele liebe Grüße
Yvonne




((((Anmerkung: Aufgrund eines Hosterwechsels habe ich mit Yvonnes Wissen ihre Angaben übernommen! Jared)))

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