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 der Lebenslauf
Martina Offline




Beiträge: 1

14.03.2015 22:32
Martina aus Erlangen antworten

Liebe Betroffene,

Herzlichen Glückwunsch zur Gründung von Translife.

Ich habe erst heute Euere Seite enddeckt. Mit Christina und Jared bin ich schon ein paar Jahre in Kontakt. Auch ander Transsexuelle und Intersexuelle Menschen in Landshut und in Passau kenne, und berate ich.

Ich bein eine aus den körperlich älteren Semestern. Ich fing erst im Ruhestand meine Transistion an, und erlebte mit Krankenkasse und MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) schreckliches.

Nachdem ich trotz aller Schikanen die GA-OP hatte, beschloss ich gemeinsam mit meiner besten Freundin, trotzdem in der Selbsthilfe weiterzuarbeiten. Wir wollten zum Einem andere Beraten und stützen, zum Anderen mit Wissenschaft, Forschung und Lehre zusammen aufklären die falschen Bilder von uns aus der Welt schaffen.

Speziell ich wurde dadurch zur Zielscheibe - nicht so sehr von den Neo Nazis - als vielmehr anderen sog. Selbsthilfeorganisationen.

Seit dem ich mit der UN und zwei Universitäten als Universitätsdozentin zusammenarbeite, werde ich von Trans-Ident e.V. Verteufelt.

Das ficht mich nicht an, wir von TransPeople lassen uns nicht aufhalten.

Nachdem wir im medizinischen Bereich dafür gesorgt haben, das die bisherigen MDK Vorgaben auf den Müll geschmissen werden mussten, und eine ärztliche Leitlinie ersteht - das Bedeutet, das MDK und Krankenkassen nichts mehr mitzureden haben - sind wir neben ATME e.V. von der Bundesregierung als Experten eingeladen worden an den überfälligen Gesetzesanpassungen mitzuarbeiten. Hierfür suche ich auch noch Selbsthilfeorganisationen, welche sich objektiv mit der derzeitigen gesetzlichen Situation, aber auch mit den bishereigen Hemmnissen vor medizinischen Behandlungen kritisch auseinandersetzten.

Nur mit solchen Gruppen können wir unsere Situation nachhaltig Verbessern.

Das weitere sind Allianzen, Netzwerke. Ich muss nicht meine Identität aufgeben um mit anderen zusammen zu Arbeiten. Das geschieht zwar wie wir jetzt in Nordrhein-Westalen erlebten. Alle NRW Gruppen ziehen seit dem Letztem Donnerstag gemeinsam als TransPeople mit uns an einem Strick. Dabei haben alle Personen und Gruppen ihre Handlungsfreiheiten behalten. Als 1. Vorsitzende von TransPeople g.V. informiere und berate ich jede Gruppierung, die Entscheidungen für ihren Bereich trifft jede Kommune selbst. Es konnten aber schon Ausfälle kompensiert werden.

Ich bein gerne Bereit, Bei Fragen zu Helfen.

Ob ich zu einem Gruppentreffen kommen kann weiß ich nicht, da mir als Renterin oft das Spritgeld fehlt.

Liebe Grüße
Martin

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